Rock Kanadatour (Winter 2003)


Nun also zur dritten Seite meiner Reiseimpressionen. Dieses Mal geht es um den »Skeena« und danach geht es nach Jasper und den Maligne Canyon.


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»The Skeena«
Zwei Tage durch die Rocky Mountains
(26. und 27. Februar 2003)


The Skeena

Der »Skeena« ist praktisch ein reiner Aussichtszug, der nur tagsüber zwischen Prince Rupert und Jasper verkehrt (Nachts könnte man ja auch nichts von den Rocky Mountains sehen). Da er für diese Strecke länger als einen Tag braucht, muß man in Prince George übernachten. Wir kamen abends im Dunklen mit einiger Verspätung an und fuhren morgens früh praktisch im Dunkeln wieder los, daher habe ich keinerlei Fotos von Prince George. Allerdings tut mir das nicht wirklich leid, da das, was wir von Prince George sehen konnten, nicht wirklich interessant war.

Die Fahrt selber war einfach nur phantastisch, man merkte gar nicht wie die Zeit verflog, so viele und schöne Aussichten gab es zu sehen und zu genießen. Alles in Allem kann ich jedem Besucher von Britisch Columbia nur empfehlen, diese Fahrt mitzumachen, es lohnt sich wirklich.


Thumbnail: Faszinierende Streckenführung

Ein Bild als Beispiel für die Aussicht, die man aus dem Salonwagen des Skeenas hat.

Thumbnail: Rookie und Quentin in der Aussichtkuppel

Rookie und Quentin in der Aussichtkuppel des Skeena

Thumbnail: Der Skeena

Hier mal ein Foto des »Skeena«

Thumbnail: Quentin schießt was

Quentin wollte seine Kamera fast die ganze Strecke lang auch fast nie aus der Hand legen...

Thumbnail: Ein etwas anderer Bahnhof

Ein Bahnhof - mal etwas anders...

Thumbnail: Ein Winterpanorama

Bilder wie dieses finde ich einfach nur faszinierend.

Thumbnail: Die Aussichtskuppel des Skeena

Ein Bild vom Innenraum der Aussichtskuppel. Zusätzliches BildHier ist ein weiteres Bild mit uns allen.

Thumbnail: Der Salonwagen

Ein Blick in den Salonwagen im Skeena am Nachmittag...

Thumbnail: Quentin und Rookie im Salonwagen

...und notgedrungen wegen einer eingefrorenen Weiche noch mal am Abend.

Thumbnail: Der Yellowhead Pass

Der Yellowhead Pass vereint den höchste Punkt der Bahnstrecke und den niedrigsten Pass über die Rockies.


Jasper
(27. Februar bis 1. März 2003)


Jasper

Thumbnail: Eine alte Dampflok als Museumsstück Jasper ist wohl am bekanntesten geworden durch den Nationalpark, dem dieses kleine Städtchen den Namen gegeben hat: dem »Jasper National Park«.

Direkt am (wirklich ziemlich kleinen) Bahnhof von Jasper steht eine alte Dampflok als Museumsstück (Noch ein Bild davon Zusätzliches Bildhier). Man kann ja sagen was man will, aber diese Dampfloks sind einfach ein imponierendes Stück Zeitgeschichte. Die Haupteisenbahntrasse von West nach Ost durch ganz Kanada führt ja durch Jasper - und war zum Großteil mit dafür verantwortlich, daß das Land überhaupt erst besiedelt wurde. Daher wundert es einen kaum, daß es in vielen größeren Ortschaften immer wieder mal ein paar ausgestellte Loks oder alte Personenwagen gibt.

Jasper selber ist nicht besonders groß, ist aber eine sehr schöne kleine Stadt. Die Leute sind sehr freundlich und es gibt auch mehr als genügend Möglichkeiten, sich dort zu beschäftigen. Man kann sich z.B. auch - wenn einem nichts anderes einfällt - in den hoteleigenen Whirlpool setzen (welcher natürlich draußen steht). Bei Temperaturen von -10° C ein ganz besonderes Vergnügen. Wir haben es uns dann allerdings doch verkniffen, aber einige andere Hotelgäste ließen es sich mit ein paar Longdrings in der Hand im Whirlpool sitzend anscheinend wirklich ganz gut gehen.


Der Maligne River und der Maligne Ice Canyon

Sport im Allgemeinen zählt nicht gerade zu unseren beliebtesten Hobbies und daher hatten wir auch wenig Interesse an den vielfältigen Wintersportangeboten, die Jasper zu bieten hat. Für die Natur und Außergewöhnliches sind wir aber immer zu begeistern, und so entschlossen wir uns stattdessen, eine geführte Wanderung durch den »Maligne Ice Canyon« zu machen. Der im Sommer (zumindest in seinem Canyon) reißende Maligne River wird im Winter zum kleinen Bächlein und friert praktisch über die komplette Länge des Canyons zu. Erst nachdem er den Canyon verlassen hat, wird er wieder zum fließenden Gewässer. Da das Zufrieren aber langsam geschieht, bildet sich eine meterdicke Eisdecke innerhalb des Canyons.

Dadurch ergibt sich im Winter die phantastische Möglichkeit, diesen Canyon zu Fuß zu betreten und ein ganzes Stück weit hineinzumarschieren - entsprechendes Schuhwerk mit Spikes natürlich vorausgesetzt.


Thumbnail: Der Maligne River im Winter

Ein Bild vom Flußlauf des Maligne Rivers. Zusätzliches BildHier findet sich noch ein Bild.

Thumbnail: Der Maligne River kurz vor dem Canyon

Hier ein Bild kurz vor dem Eingang zum Maligne Ice Canyon

Thumbnail: Igor auf dem Eis kurz vor dem Eingang zum Canyon

Ein Bild von mir auf dem Eis des zugefrorenen Maligne Rivers kurz vor dem Eingang des Canyons.

Thumbnail: Ein zugefrorener Wasserfall im Maligne Canyon

Ein Bild von einem der zugefrorenen Wasserfälle im Canyon

Thumbnail: Der Maligne Ice Canyon

Der Maligne Ice Canyon

Thumbnail: Der Anfang des Maligne Ice Canyon

Weiter zur Quelle des Maligne Rivers kommt man ohne gute Kletterausrüstung wohl kaum.


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Momentan könnt ihr auch noch einige meiner Kanada Bilder auf Externes Link dieser Seite finden.


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